Naturheilkunde

ACHTUNG:

AUFGRUND NEUES TAMG (TIERARZNEIMITTELGESETZ)ERGIBT SICH FOLGENDE ÄNDERUNG:

NACH DER EU-VO ÜBER TIERARZNEIMITTEL DÜRFEN SEIT DEM 28.01.2022 HOMÖOPATHISCHE EINZELMITTEL, DIE KEINE VETERINÄR-ZULASSUNG HABEN, DURCH TIERHALTER ODER ANDERE NICHT TIERÄRZTE - UND DARUNTER FALLEN AUCH TIERHEILPRAKITKER - NICHT MEHR BEI TIEREN ANGEWANDT WERDEN.

 

Die Naturheilkunde hat das Ziel, den Kranken im Einklang mit der Natur zu heilen. Dabei wird das Tier als Ganzes und nicht nur Teile oder Symptome von ihm behandelt.

 

In der Naturheilkunde sollen natürliche Selbstheilungsprozesse gefördert oder auch erst in Gang gesetzt werden. Zu solchen Prozessen gehört zum Beispiel die Ausscheidung von Giften durch Schwitzen, Erbrechen oder Durchfall. Auch Fieber dient dem Körper bekanntermaßen, um Krankheitserreger durch die hohe Körpertemperatur abzutöten. Alle diese Erscheinungen sind nicht die Krankheit an sich, sondern Reaktionen des Körpers auf eine Störung seines Gleichgewichts. In der Schulmedizin werden solche gesunden Reaktionen normalerweise unterdrückt, indem sie mit entgegengesetzt wirkenden Mitteln behandelt werden. Die äußeren Erscheinungen der Krankheit mögen hierdurch verschwinden, die inneren Ursachen bleiben jedoch bestehen. Dies kann leider nicht als Heilung bezeichnet werden.

Bei Erkrankungen, die weit fortgeschritten sind, wird ein Heilungsprozess über eine naturheilkundliche Therapie in vielen Fällen Zeit und Geduld der Tierbesitzer erfordern. Ein schnellerer Heilungsprozess kann erzielt werden, wenn die Möglichkeiten der alternativen Medizin - auch gerne in Absprache mit Ihrem Tierarzt - frühzeitig genutzt werden.